Institut für Regionalraumkultur und Geschichte um Schiltern

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Pressebericht zu den neuesten Ergebnissen aus 2017: 

Bezirksblätter Krems "Steinzeitjäger in Schiltern" - 10.1.2018

Mein Bezirk-Krems Online "Beweis gefunden: Vor 34tausend Jahren kamen Steinzeitjäger nach Schiltern" - 24.12.2017


Dezember 2017 - Das Ergebnis der im Frühjahr 2017 erfolgten Bodenbohrung ist da und es ist eine Sensation!

 

Sie waren in Schiltern schon vor 34.000 Jahren da!
Schiltern-Rammkernsondage
Wir hatten bei den Bohrungen u.a. Knochenstücke, Keramikstücke, sowie die entscheidende Holzkohle gefunden. Mag. Dr. Thomas Einwögerer & Norbert Buchinger (BA) (von der Forschungsgruppe Quartärarchäologie OREA - Institut für Orientalische und Europäische Archäologie und dem ÖAW - Österreichische Akademie der Wissenschaften) hat uns vorerst in Kurzform folgendes mitgeteilt:

 

"Aus der Sondage RKS-Sch-2017-3 wurde unter anderem ein besonders gut erhaltenes Holzkohlestück für eine 14C Datierung geborgen. Die Analyse ergab ein Alter von fast 34.000 Jahren vor heute.

 

Vermutlich stellt die in einer Tiefe von knapp 3 m nachgewiesene Kulturschicht die verlagerten Überreste eines Lagers des Menschen der letzten Eiszeit dar. Zumindest einmal vor knapp 34.000 Jahren schlug hier eine Gruppe nomadisch lebender JägerInnen und SammlerInnen kurzzeitig ihr Lager auf.

 

Mit dem Nachweis einer paläolithischen Kulturschicht in Schiltern kann der für die Altsteinzeitforschung bedeutende niederösterreichische Donauraum um einen weiteren wichtigen Fundpunkt erweitert werden.„



Zur Info: Die damaligen Witterungs- und Lebensumstände waren nicht gerade wirtlich und die Menschen waren gezwungen sich den jeweiligen Bedingungen anzupassen. Man „streunte“ herum und wusste dennoch genau wo es dann und wann etwas zu jagen/essen gab. Wie lange und wie oft diese Altsteinzeitmenschen tatsächlich bei uns waren kann natürlich auf dieses Weise nicht eruiert werden. Eine ähnliche und schon sehr gut untersuchte Ausgrabungsstätte ist der so genannte Grubgraben in Kammern. Die Menschen damals hatten nicht die Technik sesshaft zu sein wie es die Neolithiker (Jungsteinzeit) in Schiltern vor etwa 7tausend Jahren dann bewiesen.

 

Das heisst Schiltern reiht sich still und leise in Ebenen ein wo auch die weltberühmte Venus von Willendorf mit ihren 25.000 Jahren und der Fanny vom Galgenberg mit ihren 36.000 Jahren zu finden ist.


Eine kleine Vorschau:

 

Sa 12. bis So 13. Mai 2018 - NÖ Museumsfrühling

Im Rahmen des NÖ Museumsfrühlings wird es im Geschichtlich-Historischen Schauraum im Schloss Schiltern wieder eine kleine Präsentation und Führungen geben - näheres noch zeitgerecht.


Presseberichte zur "Geschichte Schiltern II Präsentation":

Mein Bezirk-Krems Online "Von neuen Steinzeitfunden und prähistorischem Geld" - 26.10.2017

Mein Bezirk-Krems Online "Vorankündigung "Neues aus der Steinzeit" - 6.09.2017


RuGuS bringt: Präsentation "Die Geschichte Schiltern II"


Mittwoch 25. Oktober 2017


im Glas.Haus der Kittenberger Erlebnisgärten, 3553 Schiltern


Einlass 18 Uhr - Beginn 19 Uhr


Eintritt frei - Spenden erbeten

 

Schiltern ist ein unendlicher Kulturtopf - heute und auch immer schon gewesen. Wir bringen den "Guten Boden im Fokus der Wissenschaften" mit vielen neuen Erkenntnissen.

 

Auszug aus dem bald erscheinenden Heimatbuches, Die grünen Kleinode um Schiltern, Geologische Bodenschätze, Die Venusidole aus der Steinzeit sowie die neuesten Meldungen aus der Jungsteinzeit (5tausend v. Chr.) mit den gefundenen Häuser-Strukturen und ganz neu und heiss und seit heuer wissen wir: "Schiltern war schon vor 20tausend Jahren besiedelt".


Dieses und vieles andere werden uns die namhaften Wissenschaftler wieder in gemütlicher Form nahe bringen.


Mit dabei sind folgende Experten und Wissenschaftler: Prof. Mag. J. Ennser, Mag. R. Hehenberger, Mag. A. Thinschmidt, Mag. Dr. T. Einwögerer, N. Buchinger BA, K. Löcker, Dr. Chr. Neugebauer-Maresch sowie unser spezieller Kreisgrabenexperte Univ. Prof. G. Trnka u.v.a.m. Musikalische Umrahmung die Gruppe "FAGUS"

 

Um Voranmeldung wird gebeten: rugus@schiltern.at od. 0680 / 323 96 69 (H. Böhm)

 

klick aufs Bild für das Einladungsposter

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Und wieder ein Aufruf: gebt uns bitte Bescheid wenn Ihr zur Kulturgeschichte von Schiltern-Kronsegg etwas beitragen könnt


 

21. Mai 2017 - Feierliche Eröffnung des "Geschichtlich-historischen Schauraumes im Schloss Schiltern"

 

Das Interesse an Schilterns Geschichte und Urgeschichte war geweckt. Das RuGuS-Team hatte volle Hände die vielen Anfragen zu erledigen. Eine Möglichkeit einen geschichtlichen-historischen Schauraum im Schloss Schiltern zu adaptieren war geboren. Über Monate arbeiteten Alois Huber, Gustav Lehmerhofer und Hans Böhm an der Einrichtung und Gestaltung des Schauraumes. Viele Ideen wurden geboren, viele auch wieder verworfen.

Am 21.5. konnte das RuGuS-Team im Rahmen des NÖ-Museumsfrühlings den Schauraum feierlich eröffnen. Neben der Schilterner Bevölkerung konnten wir noch zahlreiche Archäologen, Vertreter der Stadtgemeinde Langenlois sowie auch Landtagspräsident Ing. Hans Penz als Gäste begrüssen. Die Gruppe FAGUS begleitete die Eröffnung mit stimmiger Musik, die Trommelfreunde der ehemaligen Bewohner der Caritas Schiltern brachten die dazugehörigen mystischen Klänge.

 

Presseberichte:

 

NÖN.at Krems Online "Schloß Schiltern-Schauraum: Kreisgraben im Bild" - 28.05.2017

 

Langenlois Online "Schilterner Geschichte wird erlebbar" - 23.05.2017

 

Mein Bezirk-Krems Online "Blick ins Leben der Steinzeitmenschen" - 22.05.2017

 

Museumsfrühling NÖ Online "Historischer Schauraum Schiltern" - 21.05.2017

 

Einladungskarte zur Eröffnung


 

März 2017 - 2. Untersuchung der Kreisgrabenanlage Schiltern

 

Der Schilterner Kreisgraben lässt auch die Archäologen nicht ruhen. Ist er doch einer der herausragensten in Niederösterreich. Die beiden Spezialisten der ZAMG + LBI, die Archäologen Klaus Löcker und Ralf Totschnig, untersuchten neuerdings und mit einer sehr genauen Cäsium-Technik die Kreisgraben-Anlage. Dabei wurden weitere sehr interessante Funde gemacht die die Wissenschafter erst ausarbeiten.

 

Auf Empfehlung der international anerkannten Archäologin Dr. Christine Neugebauer-Maresch führte noch im März Mag. Dr. Thomas Einwögerer vom Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie sogenannte Rammkern-Sondagen (Bohrungen) im Bereich der gefundenen Kreisgrabenanlage durch. Die Sensation war perfekt: Schon bei der 1. Bohrung bis 7 m in den Löss konnte in einer Tiefe von etwa 280 cm eine Kulturschicht/Besiedelungsschicht entdeckt werden die Knochengrus (Reste von Knochen) und Holzkohlenstücke zum Vorschein brachten. Diese Schicht ist weitaus älter als die darüber liegende Kreisgrabenschicht. Erste Ergebnisse lassen ein Leben vor etwa 20.000 Jahren vermuten (Paläolithikum). Viele Bodenproben wurden nach Deutschland zur C14 Untersuchung geschickt die ein genaues Datum bestimmen werden. Die Ergebnisse werden wir erst im Herbst 2017 bekommen.


 

25. Okt. 2016 - 1. Präsentation der "Geschichte Schiltern + Kreisgraben + Heimatbuch" im Glas.Haus der Kittenberger Erlebnisgärten.

Es war eine Präsentation über die bisherigen Forschungsergebnisse rund um den Schilterner Kreisgraben aus der Jungsteinzeit sowie eine Vorschau auf das Heimatbuch "Schiltern"  mit anschließender Publikumsdisskussion mit den Archäologen & Heimatforschern.

 

Das Programm:

"Geschichte Schiltern - Neue Erkenntnisse"

 

Liebe Schilterner und Freunde unserer Region!

 

Das Heimatbuch Schiltern ist im Entstehen. Aus diesem Grunde wollen wir einen informativen, inhaltlichen Überblick geben und mit Experten über die sensationelle Entdeckung des steinzeitlichen Kreisgrabens informieren. Namhafte Wissenschaftler aus Archäologie und Heimatforschung werden referieren und informieren. Gemeinsam mit ihnen versuchen wir im Lichte der neueren Erkenntnisse einen Überblick zur Geschichte des Ortes Schiltern und Umgebung zu erfahren. Im Anschluss wird zur Diskussion eingeladen.

 

Ablaufplan:

 

 - Begrüßung durch Reinhard Kittenberger, Vize-Bgm. Leopold Groiss, Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter, sowie Ortsvorsteher von Schiltern STR Harald Groll

 - Moderation: Mag. (FH) Alois Huber, Obmann Institut RuGuS

 - Berichte über das Heimatbuch von Prof. Mag. Johann Ennser

 - Kurz-Video über Kreisgräben - Johann A. Böhm

 - „Kreisgräben - Die Steinzeit um Schiltern “ von Univ. Prof. Dr. Gerhard Trnka

 - „Geschichtliche Hot Spots um Schiltern“ Statement Dr. Martin Krenn - Bundesdenkmalamt - Archäologie Niederösterreich

 

Anschließend Diskussion mit dem Publikum und Experten:

 

 - Univ. Prof. Dr. Gerhard Trnka - wissenschaftlicher Leiter des Kreisgrabenprojektes Schiltern - Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie

 - Archäologen Klaus Löcker & Mag. Ralf Totschnig - ZAMG - Zentralanst. für Meteorologie u. Geodynamik-Department of Geophysics + LBI - Ludwig-Boltzmann-Institute for Archaeological Prospection and Virtual Archaeology

 - Prof. Mag. Johann Ennser – Heimatforscher

 - Dr. Barbara Wewerka , Geschäftsführerin ASINOE (Archäologisch Soziale Initative NÖ)

 - Dr. Johannes Tuzar - Direktor Krahuletzmuseum Eggenburg

 - Mag. Andreas Thinschmidt - Kulturgeologe & Montanhistoriker

 - Dipl. Ing. Gustav Lehmerhofer, Johann A. Böhm, Peter Schiegl - Institut RuGuS

 

Poster & Flyer für die Präsentation "Geschichte Schiltern"

 

zum Öffnen aufs Bild klicken

Flyer A4  -  pdf - 0,8 MB

Poster A2  -  jpg - 22 MB


 

2016 - Pressberichte zum Kreisgraben

 

Bezirksblätter-Krems "Sensationsfund wurde in Schiltern entdeckt" - Ausg. 52/28.12.2016

Blick.Punkt Langenlois "Der Schilterner Kreisgraben aus der Jungsteinzeit" - Ausg. 4/2016

Tips-Krems "Wissenschafter stellen mysteriösen Kreisgraben der Öffentlichkeit vor" - 3.11.2016

Langenlois Online "Geschichte Schiltern-Neue Erkenntnisse" - 27.10.2016

Mein Bezirk-Krems Online "Aktuelles aus der Steinzeit" - 26.10.2016

Mein Bezirk-Krems Online "Aktuelles aus der Steinzeit" - 4.10.2016

Blick.Punkt Langenlois "Schiltern und der Sensationsfund" - Ausg. 2/2016

Bezirksblätter Krems "Forscher legen Sensation frei" - Ausg. 19/2016 --> hier die online Version

NÖN Krems "Archäologische Sensation" - Ausg. 19/10.5.2016 --> zur online Kurz-Version

NÖ-Kurier "Nach 25 Jahren Suche alte Kreisgrabenanlage gefunden" - 29.4.2016 --> zur online Version

 

 


 

20. April 2016 - Wissenschaftliche Untersuchung der Kreisgrabenanlage in Schiltern

 

Die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorolgie und Geodynamic, Department of Geophysics, Division Data) hat, gemeinsam mit dem LBI (Ludwig Boltzmann Institute for Archaeological Prospection and Virtual Archaeology), die besagten Grundstücke, mit dem vom Wissenschafter des Jahres 2015, Univ. Prof. Dr. Wolfgang Neubauer (Carnuntum, Stonehenge) entworfenen Magnetprospektions-Wagen, eine umfangreiche Untersuchung durchgeführt.

 

Das erste Ergebnis brachte eine gigantische Kreisgrabenanlage mit 3 konzentrischen Gräben zum Vorschein. Der max. gemessene Durchmesser beträgt 107 Meter.


 

5. Jän. 2016 - Erstbegehung der "verdächtigen" Grundstücke mit dem Kreisgrabenexperten Univ. Prof. Dr. Gerhard Trnka der Uni Wien

 

Dr. Gerhard Trnka kennt Schiltern noch aus seiner Studentenzeit - hat er doch 1979 mit einigen mittlerweile sehr bekannten Wissenschaftern den Burgstall zu Kronsegg eingehend untersucht. Namen wie Roland Girtler, Dr. Johannes Tuzar der Direktor des Krahuletzmuseums in Eggenburg und andere sind bereits weit über unsere Grenzen zu einem Begriff geworden. Dr. Trnka kam sofort zum Schluss das die "Erscheinung" eindeutig einem neolithischem Kreisgraben (ca 4800 v. Chr.) zuzuordnen ist.


 

Dez. 2015 - Entdeckung einer Kreisgrabenanlage in Schiltern

 

Alois Huber, der Urgeschichtsforscher aus Schiltern, hatte die Flugaufnahmen des NÖ-Atlas von Schiltern durch mehre Jahre akribig studiert. Schon der Prähistoriker und Pfarrer Dr. Anton Hrodegh hatte vor rund 100 Jahren die ersten Beweise für ein neolithisches Dasein geliefert. Auf einer Flugaufnahme von 2002 zeigten sich in der Vegetation zarte und schwach aufscheinende Ringabschnitte . . .

 

 

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"Institut für Regionalraumkultur und Geschichte um Schiltern"

   
     
 

www.rugus.schiltern.at

 

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